Der Name des Windes

Nach wirklich langer Zeit habe ich es nun endlich geschafft Der Name des Windes von Patrick Rothfuss fertig zu lesen und ich kann mit Sicherheit sagen, dass sich das lange Lesen ausgezahlt hat! Normalerweise lese ich Bücher die ich sehr gerne habe innerhalb weniger Tage, weil ich sie nicht aus der Hand legen kann. Dieses Buch ist nun das erste, das mir so gut gefiel, dass ich es langsam lesen wollte. Ich wollte diesem Buch meine volle Beachtung schenken.

In Der Name des Windes erzählt Kvothe, ein Held, seine Geschichte. Er lebt zusammen mit einem Freund Bast in einem Wirtshaus und bewirtet dort auch. Niemand dort weiß, wer er wirklich ist. Eines Tages holt ihn seine Vergangenheit ein und Dämonen suchen den Ort heim. Tage später kommt ein Chronist in das Wirtshaus und weiß wer Kote, so nennt sich Kvothe, wirklich ist. Nach längerem hin und her erlaubt Kvothe es dem Chronisten seine Geschichte aufzuschreiben und es beginnt eine Reise in das Leben eines jungen Kindes, welches bereits sehr früh große Schicksalsschläge durchmachen musste.

Die Geschichte ist wirklich sehr fesselnd. Auch wenn das Buch wirklich dick ist, ist es nicht auch nur einmal langweilig geworden. Obwohl die ganze Handlung aufbauend ist, konnte man auch nach längerer Zeit des nicht-Lesens einsteigen und man konnte sich wieder an alles erinnern. Patrick Rothfuss hat auch einen sehr eigenen Schreibstil mit Wiedererkennungswert. Dieser lässt sich wunderbar lesen und man kann sich so vieles so genau vorstellen. Etwas das mich aber gestört hat, ist, dass gewisse Wörter, die in der erfundenen Sprache geschrieben wurden, im Buch oft nicht übersetzt werden und uns die Bedeutung verwehrt bleibt. Besonders gefiel mir, dass im Anhang die Währung und der Kalender erklärt wurden.

Was sehr bemerkenswert ist, ist, dass die Geschichte die Kvothe erzählt sich über mehrere Jahre erstreckt, diese aber innerhalb eines Tages erzählt wird! Das Buch liest sich etwa wie eine Biographie. Obwohl ich nicht besonders gerne Biographien lese finde ich diese jedoch sehr spannend! Das Anfangskapitel und das Endkapitel sind im Grunde genommen gleich, was mir auch sehr gut gefiel. Auch die Charaktere sind alle wunderbar beschrieben, teils mit seltsamen Namen, aber das stört mich nicht.

Da ich allgemein eine große Schwäche für Fantasy-Bücher habe, wo Sprachen und vieles mehr erfunden werden ist Der Name des Windes genau das Richtige für mich! Auch die Landkarte am Beginn und Ende des Buches finde ich wunderbar und helfen einen sich zu orientieren. Leider sind nicht alle Orte die öfters erwähnt werden eingezeichnet. Dieses Buch zählt jedoch zu meinen Lieblingsbüchern und ich freue mich schon auf die weiteren Bände!

Sum up: The Name of the Wind by Patrick Rothfuss is an awesome fantasy book and really worth a read!

My Rating: ☼☼☼☼☼

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